Die Messmethode von Laserscannern beruht auf dem Lichtlaufzeitverfahren.
Ein Laserpuls wird mit einer definierten Pulsbreite ausgesandt und von einem Gegenstand reflektiert. Die durch den Gegenstand verursachte Reflexion wird durch eine Photodiode aufgefangen und innerhalb eines optoelektronischen Schaltkreises zu Signalen verarbeitet.
Der Zeitunterschied zwischen ausgesandtem Lichtpuls und Empfang der Reflexion ergibt, unter Berücksichtigung der Lichtgeschwindigkeit, die Entfernung zum reflektierenden Gegenstand. Durch den sich drehenden Spiegel wird das laserbasierte Entfernungsmessgerät zu einem Scanner, indem jeder ausgesandte Lichtpuls über diesen abgelenkt wird.
Die stetige Drehung des Spiegels in Verbindung mit der Laserpulstechnik ergibt ein vollständiges Umgebungsprofil des Fahrzeuges im Sichtbereich des Laserscanners.